VIA LUCIS 2014

In der Umgebung von Eisgarn gibt es zahlreiche Steinformationen, mit denen Sagen und alte Überlieferungen verbunden sind. Der Kolomanistein ist in jeder Beschreibung von Eisgarn abgebildet, und die Kapelle auf einem Schalenstein wurde soeben renoviert und neu geweiht. Der Legende nach war der Heilige Koloman ein irischer oder schottischer Pilger, der auf seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land in Stockerau gefoltert und hingerichtet wurde. Als Pilger war er auf seiner gesamten Reise vom guten Willen zur Verständigung und von der Gastfreundschaft der Einheimischen abhängig.

Doch im damaligen unmittelbaren Grenzgebiet waren die Menschen ängstlich und misstrauisch und wollten oder konnten sich nicht auf einen Fremden einlassen, der wegen seiner fremden Sprache als Spion verdächtigt war. Koloman wurde schon bald als Märtyrer verehrt und 1244 zum Landespatron von Niederösterreich erhoben. Aktuelle Überlegungen verbinden Koloman mit der Abneigung gegen alles Fremde und weltweiter Verfolgung, aber auch mit dem intensiven neuen Interesse an Pilgerreisen. Die Teilnehmenden am internationalen Kunst-Symposium VIA LUCIS 2014 sind zur Bearbeitung dieser Aspekte und jederzeit zu Gesprächen bereit, in der anregenden und gastfreundlichen Atmosphäre von Eisgarn.

Künstler



Vernissage . 23.8.

  • Begrüßung und Eröffnung: Propstpfarrer Mag Andreas Lango
  • Musikalische Gestaltung der Vernissage : Klára Jakšičová & Jan Jakšič/ StudentInnen am Konservatorium Prag / CZ
  • Fotodokumentation: Elisabeth Springer / A
  • Katalog : Vlastimil Slabý / CZ